Die Konkubine des Erzbischofs
Die heiligen Wunder und Visionen der Magdalena von Köln, erzählt in den Worten ihrer Magd, aufgezeichnet von deren Sohn, P. Johannes OP
Ein Krimi aus dem Mittelalter, Teil 1 der El-Arab-Trilogie
Köln 2001: Emons-Verlag
Köln, anno 1252. Magdalena, stadtbekannte Heilerin und Konkubine des Kölner Erzbischofs, und ihre Magd werden in einen grausamen Mordfall verwickelt. Ein arabischer Arzt und Gelehrter spielt eine undurchsichtige Rolle, aber anstatt der Aufklärung des Mordes nachzugehen, disputiert er lieber über Medizin, Philosophie und Theologie. Er verbreitet Ideen, aus denen sich sogar ein Aufstand der Bürger gegen den Erzbischof entwickeln. Quer durch die Religionen geht ein Riss zwischen Vernunft und Gewalt, Lebensfreude und Askese – aber der Aufruf zur Toleranz scheint ungehört zu verhallen …
„Kirchliche Moral und Scheinmoral werden ebenso diskutiert wie mangelnde Toleranz und fanatisches Scheuklappendenken. Da die Problematik momentan aktueller ist denn je, trifft das Buch den Nerv unserer Zeit … Deshalb mein Fazit: kaufen, lesen und darüber nachdenken.“ Aus einer Rezension in „Karfunkel“.
„Man muss Stefan Blankertz für diesen Roman loben: Sein Buch hebt sich positiv von der Schwemme der aktuellen Mittelalterromane ab. … ,Die Konkubine des Erzbischofs‘ fesselt von Anfang bis Ende als Kriminalroman und ist als solche schon ein Genuss. Diejenigen, die dem Autor noch weiter folgen möchten, entdecken ein Mittelalter, das alles andere als finster ist. Ein Mittelalter, das die ersten Funken der erst Jahrhunderte später entfachten Aufklärung versprüht. Dieses Buch ist ein Gewinn für jeden Romanliebhaber.“ Aus einer Rezension in www.amazon.de.